Water Safty Plan

Ihr Experte für Trinkwasserhygiene und Risikoabschätzungen

Der Water Safety Plan (WSP) ist ein vorbeugendes, risikobasiertes Konzept zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene in Gebäuden. Er wurde ursprünglich von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt und wird vom Umweltbundesamt (UBA) für die Anwendung in Deutschland empfohlen.

Die wichtigsten Merkmale des Water Safty Plan (WSP)

1. Proaktiver Ansatz
Im Gegensatz zur Gefährdungsanalyse nach TrinkwV §16 (7), die erst nach einer Legionellen-Überschreitung durchgeführt wird, setzt der WSP vorbeugend an.

2. Systematische Risikoanalyse und -bewertung
Alle Bestandteile der Trinkwasser-Installation werden beschrieben, auf Schwachstellen geprüft und hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere möglicher Gefährdungen (z. B. Stagnation, Temperaturprobleme) bewertet.

3. Maßnahmenplanung und Kontrolle
Es werden konkrete Maßnahmen zur Risikominderung abgeleitet, deren Umsetzung überwacht und regelmäßig überprüft wird.

4. Teamarbeit
Ein interdisziplinäres WSP-Team (z. B. Gebäudebetreibende, Technik, Hygiene-Fachleute) setzt den Plan um.

5. Dokumentation und Revision
Alle Schritte und Ergebnisse werden dokumentiert und regelmäßig überarbeitet, um den Plan aktuell und wirksam zu halten.

Vorteile für Betreiber von Gebäuden

Der Water Safety Plan (WSP) ist ein vorbeugendes, risikobasiertes Konzept zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene in Gebäuden. Er wurde ursprünglich von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt und wird vom Umweltbundesamt (UBA) für die Anwendung in Deutschland empfohlen.

Abgrenzung zur Risikoabschätzung

Im Unterschied zur Gefährdungsanalyse, die nach einem positiven Legionellenbefund durchgeführt werden muss, verfolgt der Water Safety Plan (WSP) einen vorbeugenden Ansatz. Während die Gefährdungsanalyse also reaktiv auftritt und sich in der Regel auf eine einmalige Bewertung der festgestellten Kontamination konzentriert, ist der WSP ein präventives und kontinuierliches Risikomanagementinstrument.

Der Water Safety Plan betrachtet die gesamte Trinkwasser-Installation systematisch – von der Wasserübergabestelle bis zur letzten Entnahmestelle – und analysiert alle potenziellen Gefährdungen, nicht nur Legionellen. Er wird teamorientiert entwickelt, umfasst regelmäßige Kontrollen, eine strukturierte Maßnahmenplanung sowie die fortlaufende Bewertung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen.

Die Gefährdungsanalyse hingegen ist häufig auf Legionellen beschränkt, erfolgt meist durch eine Einzelperson und zielt primär auf die Ursachenklärung eines konkreten Problems. Der WSP hingegen bietet eine breiter angelegte, vorausschauende Grundlage, um hygienische Risiken gar nicht erst entstehen zu lassen.

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